Heimlich, still und leise…

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Die Zeit rennt und so ist es auch nur auf den ersten Blick verwunderlich, dass mein Laden am 30.9.2016 schon 18 Jahre alt wird.
Viel hat sich in diesem Zeitraum verändert: die Branche an sich, die 1998 noch eine deutlich vielschichtigere war, und vor allem das Kaufverhalten.
Dessen Änderung wiederum scheint in erster Linie dem immensen technischen Fortschritt geschuldet zu sein, den ich jedoch, nicht nur an dieser Stelle, ausdrücklich nicht beklagen möchte.
Konstant geblieben, und an dieser Stelle darf ich mir dann doch mal auf die eigene Schulter klopfen, bin ich in dem Bemühen ein qualitativ kompromisslos hochwertiges Sortiment mit hohem Kompetenzanspruch in Beratung und Service auf die Beine zu stellen.
Übrig bleibt mir dann heute nur noch mich bei all den bekannten und unbekannten Gesichtern zu bedanken, die mich in dieser Zeit durch einen Kauf, ein nettes Wort oder eine gute Anregung in meinen Ideen bestätigt oder bestärkt haben.
Widerspruch und Kritik gehören ebenso selbstverständlich dazu und haben deshalb auch ihren Anteil an der Entwicklung.
In diesem Sinne: vielen Dank an alle Beteiligten!

Aber so was von…

…lautet die Antwort auf meine im letzten Beitrag aufgeworfene Frage nach dem bis dahin ausgebliebenen Sommer. Mit so viel Sommerwetter hatte ich beim Schreiben des letzten Beitrags nicht mehr wirklich zu rechnen gewagt.
Auch das Zusammentreffen von hochsommerlichen 30 Grad mit dem Einsatz der ersten Laubbläser findet, gefühlt, eher selten statt.
Ich hoffe, dass Sie die Zeit genießen konnten, zumal ja dank der Sommerferien der Takt insgesamt ein bißchen ruhiger war und man sich so dem Wetter ganz gut anpassen konnte.
Trotzdem haben es auch in dieser Zeit ein paar Neuheiten in mein Sortiment geschafft: handwerklich hergestellte Schneidbretter aus Buche bzw. Eiche, die ich von einer kleinen Manufaktur beziehe (näheres dazu hier), und „O-The better place“, die neueste Porzellankollektion aus dem Hause Kahla.
Sie ist verblüffend schlicht und überrascht trotzdem, vor allem beim Anfassen.

Doch noch Sommer?!

KWMObwohl es in unmittelbarer Nachbarschaft meines Geschäfts liegt, konnte man zwischendurch fast vergessen, dass es existiert.
Was den Berlinern ihr Flughafen war uns Krefeldern das Kaiser-Wilhelm-Museum.
Nach fast 6-jähriger Schließung und einer endlos wirkenden Kette von Pleiten, Pech und Pannen wird es jedoch ab morgen wieder seine Pforten öffnen und nach Abschluss der Sanierungsarbeiten wieder für die Öffentlichkeit zugänglich sein.
Bereits die Besichtigung des leeren Museums vor ein paar Wochen hat Lust auf mehr gemacht und ich wünsche allen Beteiligten, dass das Museum den entsprechenden Zuspruch erfährt.
Die Fußballeuropameisterschaft hat zwischenzeitlich auch endlich Fahrt aufgenommen und auch wenn Island oder Wales das Finale oder den Titel nicht erreichen sollten, haben sie dieser Veranstaltung den dringend benötigten Unterhaltungswert beschert.
Und nachdem der Juni so unglaublich verregnet wirkte darf man sich jetzt für Juli und August noch etwas „richtigen“ Sommer wünschen?
Ich denke doch!

Märkte für Genießer und Plastiktüten

Puh, natürlich besteht zwischen den beiden Stichworten aus der Überschrift kein kausaler, sondern nur ein zufälliger zeitlicher Zusammenhang.

Märkte für Genießer

Am Samstag den 7.5. findet in der Krefelder Innenstadt  zum wiederholten Male die Veranstaltung „Märkte für Genießer“ statt.
Ein Event, das alle Sinne, aber bevorzugt natürlich Geruchs- und Geschmackssinn, anspricht.
Bei all den gebotenen Anregungen liegt es nahe die Dinge auch zu Hause ausprobieren und „nachstellen“ zu wollen.
Das dazu nötige Equipment finden Sie, so noch nicht vorhanden, hoffentlich in meinem Laden.
Und da der frische Eindruck meistens der nachhaltigste ist, öffne ich an diesem Samstag bis 18 Uhr, um Ihnen ausreichend Gelegenheit zu geben, die gesammelten Anregungen unmittelbar in die Tat umzusetzen.

Nun zu etwas ganz anderem…

Paketschnur

Nachdem der Hauptverband des Deutschen Einzelhandels stellvertretend eine Selbstverpflichtung eingegangen ist um das Aufkommen an Plastiktüten zu verringern, ist es nun an jedem einzelnen Geschäft diese Vereinbarung mit Leben zu erfüllen.
Glücklicherweise ist mein Laden eigentlich schon immer kein Teil des Problems, sondern  eher der Lösung gewesen.
Seit Jahren sind die Zahlen an ausgegebenen Tüten rückläufig, da die meisten Käufe wohlüberlegt  getätigt werden und die Sachen in extra mitgebrachten Beuteln verstaut oder ganz unkompliziert einfach unter den Arm geklemmt werden.
Für das ein oder andere sperrige Teil ist dann eh jeder Beutel verkehrt.
Dann helfen nur noch Paketschnur und Tragegriff, beides nahezu beliebig häufig wiederverwendbar.
Gemäß der Selbstverpflichtung werden Plastiktüten in meinem Laden zukünftig nur noch gegen Entgelt abgegeben.
Die Gebühren betragen je nach Größe 20, 50 und 80 Cent, werden separat kassiert und am Ende des Jahres einem noch nicht festgelegten guten Zweck zugeführt.

Falls etwas fehlte

Ich hoffe Sie verbrachten die Ostertage im Kreise Ihrer Liebsten und genossen die Zeit!
Falls Sie bei Tisch trotzdem das unbestimmte Gefühl hatten, es könnte etwas fehlen oder nicht ganz perfekt sein, lag das vielleicht daran, dass Ihr Besteck unvollständig oder ein in die Jahre gekommenes Sammelsurium ist.
Zum Glück gibt es nach wie vor Hersteller, die sowohl gestalterisch als auch qualitativ aufwendige Bestecke herstellen.
Alessi darf man sicherlich zu dieser Kategorie zählen.
Die wunderschön neu gestalteten Verpackungen und die aktuelle Frühjahrsaktion waren für mich Anlass genug zusätzlich zum Dauerbrenner „Nuovo Milano“ drei weitere Besteckmuster in mein Sortiment aufzunehmen.
Selbst wenn Sie aktuell kein neues Besteck benötigen: kommen Sie vorbei und schauen Sie es sich an.
Oder besser: nehmen Sie es in die Hand.
Ich finde es lohnt sich.
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So ganz allmählich

bekommt man das Gefühl, dass der Frühling nicht mehr lange auf sich warten lässt.
Wird ja auch Zeit, immerhin ist in gut zwei Wochen Ostern 2016 auch schon wieder Geschichte.
Immer wieder schön (wegen der Farben und Formen), gerne genommen (wegen der Robustheit und des guten Ergebnisses) und für jeden Anlass geeignet ist die traditionelle französische Keramik von Emile Henry.
Seien es Quiches, Tartes oder Brioches in den größeren Backformen, Aufläufe in den quadratischen oder rechteckigen Formen oder Crème Brulée, Cup Cakes, Panna Cotta in den kleineren Portionsformen: in den Formen von Emile Henry gelingt  eigentlich alles und anschließend lassen sie sich auch hervorragend zum Servieren verwenden.

Mein ganzes Emile-Henry-Sortiment auf einen Blick. Fast.

Mein ganzes Emile-Henry-Sortiment auf einen Blick. Fast.

Valentinstag!

Kaum ist Karneval vorbei, steht auch schon das nächste dick angestrichene Event im Kalender: Valentinstag, einer der höchsten Feiertage der Floristen und Juweliere.
Wenn es mal was anderes sein darf, von bleibenderem Wert als Blumen, aber nicht so kostspielig wie Schmuck, hätte ich (neben vielem anderem geschenktauglichem) einen Vorschlag:

Espresso-Sammeltasse "Babette" aus der Serie "Il caffè Alessi" und Espressolöffel "Big Love". Beides designt von Miriam Mirri für Alessi.

Espresso-Sammeltasse „Babette“ aus der Serie „Il caffè Alessi“ und Espressolöffel „Big Love“.
Beides designt von Miriam Mirri für Alessi.

Gesammelte Werke

Nach all dem Streß zu Weihnachten und Silvester tut die, gefühlt, etwas ruhigere Zeit zu Beginn eines Jahres immer ganz gut.
Die Familienfeiern um diese Jahreszeit werden ja häufig zum Anlass genommen ein Familienfoto zu machen.Ich habe das bei mir im Laden mal mit unseren weißen Tassenserien nachvollzogen, nachdem Walküre die Serie „Alta“  mit zwei großen Bechern vervollständigt hat.
WP_20160121_013Und nur zum Gucken (und natürlich Schönfinden): eine Sintrax Kaffeemaschine (hier links im Bild) mit einer der Maschinen von denen sie verdrängt wurde.

Bei diesem Modell der Sintrax handelt es sich vermutlich um ein Exemplar aus der vorletzten Baureihe "Sintrax 52", circa 1950er Jahre, und nicht um den Wagenfeld-Entwurf aus dem Jahr 1925 oder den von Löffelhardt aus den 1960ern.

Bei diesem Modell der Sintrax handelt es sich vermutlich um ein Exemplar aus der vorletzten Baureihe „Sintrax 52“, circa 1950er Jahre, und nicht um den Wagenfeld-Entwurf aus dem Jahr 1925  oder den von Löffelhardt aus den 1960ern.

Dieses Schmuckstück erreichte mich zusammen mit dieser Anleitung:
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Weihnachten!

Und zack, schon ist es wieder so weit.
Zumindest wenn man seinen Adventskalender regelgerecht geleert hat.

AdventZeit sich zu bedanken für all die Anregungen, guten Gespräche und das Vertrauen, das Sie mir und meinem Geschäft im abgelaufenen Jahr entgegengebracht haben.
Also: vielen, vielen Dank!
Geniessen Sie die Feiertage und, falls wir uns vorher nicht mehr sehen: kommen Sie gut ins neue Jahr!
Zwischen den Jahren hat mein Geschäft zu den üblichen Zeiten auf, Silvester von 10 bis 13 Uhr, Samstag den 2. Januar 2016 von 10 – 15 Uhr.
Meine Musik-Empfehlung für die Feiertage (kein echtes Weihnachtslied, aber ich finde es passt ganz gut zu diesem Jahr):